Der Erftaldom St. Alban in Hardheim ist als Pfarrkirche einer Kleinstadt riesig. Die Atmosphäre im Innern wird durch die dunkle Gestaltung mit Ornamenten und Mosaiken beherrscht, überall leuchten goldene Akzente. Beeindruckend war das Naturlicht: Genau um 17 Uhr wurde nur der Altar mit einem einzigen Lichtpunkt durch eins der oberen Fenster voll in Sonnenlicht getaucht.
In Hardheim ist das Orgelbauunternehmen Vleugels ansässig, das 1968 die Orgel im Erftaldom gebaut und 2001 überarbeitet hat. Diese Nähe zum Orgelbau ist natürlich für ein Konzert ideal – man weiß, dass alles tiptop funktionieren wird. Nun akquiriert der Förderverein Erftaldomorgel zur Zeit Spenden für die nach gut zwanzig Jahren erforderliche Generalüberholung der Orgel und so kam es tatsächlich, dass in der Einspielphase vor dem Konzert ein Defekt deutlich wurde: Ein hohes Register im III. Manual ließ sich nicht abschalten, hätte also immer mitgespielt (das will man nicht!). Die Organistin, die auch ausgebildete Orgelbauerin ist, war sofort zur Stelle und hat mit Unterstützung von Familie Vleugels das Problem noch vor dem Konzert beheben können.
Danach hat die Orgel super mitgespielt – rund 200 Zuhörer*innen waren begeistert und der Pressebericht (hier auf der Seite der Seelsorgeeinheit) spricht ebenfalls für sich: https://www.se-madonnenland.de/…/22-07-17-patrick-glaeser/